publikationen

seit 1996 zahlreiche veröffentlichungen von lyrik, kurzprosa, experimentellen kurzdramen und kritik in literaturzeitschriften und anthologien, internetforen und kalendern. einzeltitel:

 

 

 

 

stirb nicht am speichel der nacht — lyrikdialog (gemeinsam mit Urs Böke) (2013)

48 seiten, buchdruck, handgebunden, limitiert auf 75 exemplare
footura black edition —  keine ISBN, nur hier erhältlich — 15,00 €

Das dunkelgrüne Körperteil — 3 kurzgeschichten (2012)

20 seiten, flexibles leseheft (postkartengröße) — 1,00 € — ISBN: 978-3-941592-37-7 — verlag SuKuLTuR

stefan heuer - firnis (roman)

firnis — roman (2010)

mit illustrationen von franziska schaum

188 seiten, hardcover — 24,90 € — ISBN: 978-3-940249-31-9 — verlag j. frank berlin

Heuer gerät nicht in größere gefahr, stereotype zu bedienen. die hauptfiguren, ein penetranter literat, den stört, dass drittweltländer kein flaschenpfand haben und ein schweissfüsziger maler (»der zustand des gartens war seit jeher der zuverlässigste indikator für den seelenzustand seines freundes gewesen.«), sind durchweg unsympathisch, nicht nur dem leser, sondern auch sich gegenseitig. ihre freundschaft besteht aus der spiegelung von bedürfnissen: »Joachim war für gewöhnlich die erste anlaufstelle, wenn Michael etwas geschrieben hatte,« und dieser Joachim, der sein geld mit blumenserien verdient, ist nicht nur von sich, sondern auch von seinem scheinbar einfallslosen freund so gelangweilt, dass er eines tages auf einen perfiden vorschlag hereinfällt.

Crauss in satt.org — zur gesamten rezension

frank milautzcki und stefan heuer - langustenbäume die auch reden

langustenbäume, die auch reden – gedichte von frank milautzcki zu 11 collagen von stefan heuer (2010)

32 seiten, geheftet — 6,90 € — ISBN: 978-3-941296-14-5 — fixpoetry lesehefte

stefan heuer - honig im mund, galle im herzen

honig im mund, galle im herzen — lyrische montagen zur geschichte der RAF (2007)

84 seiten, broschur — 8,50 € — ISBN: 978-3-86520-258-1 — lyrikedition 2000

Ein sehr guter Lyrikband mit einer intensiven Atmosphäre, dessen Lektüre mich mit dem guten Gefühl zurückließ, etwas reicher/wissender geworden zu sein und zwei Nachmittagsstunden in ideellen Gewinn investiert zu haben. Die Gedichte halten die Balance zwischen Tätern und Opfern, ohne dem Leser eine bevorzugte Sichtweise aufzudrängen. Ganz so, wie ich es von einer lyrischen Annäherung an ein so schwieriges, polarisierendes politisches Thema erwarte.

Andreas Noga in lyrikzeitung.de

stefan heuer - favoritensterben

favoritensterben – gedichte (2006)

134 seiten, broschur — 10,00 € — ISBN: 978-3-935269-34-6 — yedermann verlag

Man kann, darf, sollte sich auf dieses Buch mit seinen 56 Gedichten einlassen, dann offenbart sich einem ein sehr eigener und differenter Blick des Dichters auf Irrsinn, Leichtsinn und vielleicht auch Tiefsinn unserer modernen Gesellschaft. Das alles bewerkstelligt Heuer mit großem Feinsinn und einer erstaunlichen Beobachtungsgabe. Aber auch mit einem Humor und einer Überzeugungskraft, die nachwirken. Stefan Heuer ist leise, wird lauter, verstummt. Er hinterlässt seltene Bilder mit Doku-Charakter, er geht dahin, wo Schmerzhaftes gerade anfängt.

Herbert Hindringer in satt.org — zur gesamten rezension

Heuer führt und taktet seine Sätze gekonnt, weiß aber auch, dass ein Gedicht ein Eigenleben hat/haben muss, und zieht im richtigen Moment zurück. Das Schwanke ist immer das Schöne, das Unvorhergesehene und Unvorhersehbare immer der katalytische Moment, in dem ein Gedicht zündet. Leicht wird es dem Leser nicht gemacht: Heuer ist zwar ein Erzähler, der seine Texte aus dem eigenen Leben destilliert und sich traut, seinen Empfindungen und Wahrnehmungen Namen zu geben, aber eben auch ein Architekt, dem das Konstrukt ebenso viel wert ist wie das Material, und der mit durchaus eigenwilligen Maßstäben ansetzt / umsetzt, was an Poesie in den Sätzen steckt. Das ist Handwerk einer mutigen, modernen Lyrik, die auf Tradition und Sicherheiten verzichtet und dies auch vom Leser verlangt.

Frank Milautzcki im Titelmagazin

stefan heuer - die flügel der letzten kastanie

die flügel der letzten kastanie – novelle (2006)

140 seiten, broschur — vergriffen edition thaleia

Autor und Kulturarbeiter Stefan Heuer zieht den Leser ganz behutsam in die immer phantastisch anmutende Geschichte hinein. Beschreibt er anfangs genauso pedantisch den Tagesablauf des Protagonisten, wie dieser ihm folgt, entwickelt sich die Sprache mit dem zunehmenden Ausbruch der Handlung ins Phantastische auch in eine tiefe und passende Poesie. Wie ein lyrischer Krimi kommt die Suche nach der vielleicht richtigen Perspektive fürs eigene Leben daher.

Jan Sedelies in langeleine.de — zur gesamten rezension

stefan heuer - strobe cut

strobe cut – gedichte zu filmen von andy warhol (2004)

mit illustrationen von karl-friedrich hacker

32 seiten, geheftet — 5,00 € — edition roadhouse

stefan heuer - das gute geschäft

das gute geschäft – gedichte (2002)

mit original-linoldruck des autors

14 seiten packpapier, geheftet — 5,00 € — parasitenpresse köln

stefan heuer - spiel's noch einmal, stefan

spiel’s noch einmal, stefan! – 3 kurzdramen (1999)

mit eingeklebten original-fotos des autors

44 seiten, geheftet — vergriffen — eigenverlag

stefan heuer - zum ende der spielzeit

zum ende der spielzeit – memorandum (1997)

mit 4 farbigen original-linoldrucken des autors

30 seiten, geheftet — vergriffen — eigenverlag

stefan heuer - gezeiten an land

gezeiten an land – gedichte (1997)

mit illustrationen von zaunköniG

100 seiten, kartoniert (5,90 €) oder in leinen gebunden (mit 3 original-linoldrucken, 12,90 €)

edition elf